Kursleiter und Qualifikation: Frau Katrin Weniger, Dipl. Sozialpäd., MA Sport, Frau Ines Aigner, Tanzpädagogin
Zielgruppe: ab Klasse 5
Kinder brauchen große Bewegungsräume. Mangelnde Bewegungsfähigkeiten führen auch zu seelischen und geistigen Defiziten, welche die Ausbildung sozialer Fähigkeiten erschweren. Im Unterricht der Waldorfschule wird aus diesem Zusammenhang an vielen Stellen gearbeitet. Aber auch die Freizeit der Kinder soll aus diesem Zusammenhang gestaltet werden. Wie wirkt Zirkusüben dem Mangel von Bewegungs- und Erlebniswelten der Kinder entgegen? Beim Üben von Pyramiden, Partnerakrobatik, beim Clownspielen in Gruppen, beim Jonglieren in der Gruppe, muss sich jeder einzelne mit den anderen zu einem Ganzen zusammenfinden. Hier wird die Wahrnehmung der anderen und Wachheit der eigenen Person gepflegt. Das Kind erlebt unmittelbar die Grundsäule einer Gemeinschaft. Beim Jonglieren wird die Feinmotorik und die Koordination der Glieder geschult. Das Clownspiel regt die Phantasie der Kinder an. Bei der Partnerakrobatik lernen die Kinder Vertrauen entwickeln. Beim Balancieren auf Kugel, Einrad oder Drahtseil wird die Fähigkeit zu äußerem aber auch innerem Ausgleich gefördert.
Das Üben in der Zirkus-AG ist nicht nur förderlich für die einzelnen Schüler, sondern wirkt auch positiv auf das Miteinander der Schüler der verschiedenen Klassen in der Schulgemeinschaft bis in die Elternarbeit. Die Eltern unterstützen die Circus-Arbeit z.B. bei der Vorbereitung, beim Herstellen von Kostümen.
Geübt wird einmal in der Woche, dienstags von 14.00 Uhr bis 16 Uhr.
Äußere Zielstellung zur Motivation der Kinder sind Aufführungen zu Schulveranstaltungen.
14.05.2012
02.05.2012
30.03.2012